Call for Participation: Books on Revolution

Zum vierten Mal findet der Fokus: Film Networking Tag „A Book is a Film is a Game“ auf der Frankfurter Buchmesse statt. Am Freitag, 18. Oktober 2019, steht im THE ARTS+ Salon in Halle 4.1. alles im Zeichen der filmischen Umsetzung literarischer Stoffe sowie den aktuellen Trends im Bereich Bewegtbild. Experten aus der Verlags- und Filmwelt, aus Gaming und neuen Medien treffen sich zu spannenden Workshops und Vorträgen. Teilnehmer des Fokus: Film Networking-Days erwartet ein vielseitiges Programm mit Best-Case-Studies, Panels und Matchmaking-Sessions. Der Eintritt für den Networking-Tag ist im Fachbesucherticket von THE ARTS+ inkludiert, die kostenfreien Anmeldungen für die einzelnen Sessions sind ab September möglich.

Einer der wichtigsten Programmpunkte ist das Pitching-Event, das in diesem Jahr unter dem Thema „Books on Revolution / Revolutionary Books Appropriate for Adaptation“ steht, angelehnt an der diesjährigen CREATE YOUR REVOLUTION Kampagne der Frankfurter Buchmesse.

Bis zum 3. September 2019 können Verlage, Agenturen, Autorinnen und Autoren ihre „revolutionären“ Bücher, die sich als Filmstoff eignen würden, einreichen. Acht werden ausgewählt und beim Networking-Day am 18. Oktober 2019 „gepitcht“.

Moderiert von Syd Atlas, werden die ausgewählten Bücher im Gespräch präsentiert, im anschließenden Get-Together haben dann die anwesenden Filmproduzentinnen und -produzenten die Chance, mit den Filmrechteinhaber*innen, Verleger*innen und Literaturagent*innen ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren, welche Bücher den Stoff bieten, aus dem erfolgreiche und revolutionäre Filmträume werden können.

Die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier: https://www.buchmesse.de/highlights/theartsplus/fokus-film#10389
Bei Fragen rund um die Teilnahme am Networking-Tag „A book is a film is a game“ wenden Sie sich bitte an Bettina Back, film@buchmesse.de

Das Pitching-Event findet in Kooperation mit SCELF und dem Institut français statt.

Quelle: Frankfurter Buchmesse (zum Thema)

Erstmals Erfolgsvergütungen für die Synchronbranche ausgehandelt

Bundesverband Schauspiel (BFFS), Bundesverband Synchronregie und Dialogbuch (BSD), Bundesverband Regie (BVR) und ver.di schließen Vergütungsregel mit Constantin Film und Studiocanal ab und sichern damit Synchronkreativen erstmals eine Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg von Produktionen – ein Novum in der Synchronbranche. 

Berlin, 21. August 2019 – Verhandlungen erfolgreich beendet: Constantin Film und Studiocanal beteiligen Synchronschauspieler, Synchronregisseure und Dialogbuchautoren rückwirkend zum 1. Januar 2019 am wirtschaftlichen Erfolg der von den Verleihern synchronisierten Filme und Serien. Damit wurde für die Synchronbranche das erste Mal eine kollektivrechtliche Vereinbarung geschlossen. Berücksichtigt werden dabei die künftigen Verwertungen all jener Produktionen, deren reguläre Auswertung in Deutschland nach dem 28. März 2002 begann. Darauf haben sich der Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS), der Bundesverband Synchronregie und Dialogbuch (BSD), ver.di und der Bundesverband Regie (BVR) mit den Verleihern Constantin Film und Studiocanal geeinigt. Bisher wurden die Leistungen der Synchronkreativen pauschal vergütet. Eine weitere Vergütung bei wirtschaftlich besonders erfolgreichen Produktionen fand nicht statt.

„Das Ergebnis ist ein Meilenstein in der Geschichte der Synchronbranche. Endlich erhalten  wir für unsere kreativen und schöpferischen Leistungen von den Verleihern eine Beteiligung an ihrem wirtschaftlichen Erfolg, den sie mit der Verwertung der von uns synchronisierten Filmwerke erzielen“, erklärt BFFS-Vorstand Till Völger. Bislang richtet sich die Vergütungspraxis in der Synchronbranche nach dem Grundsatz des Total-Buy-Outs, also der einmaligen pauschalen Vergütung der Kreativen, unabhängig davon, ob es sich um eine besonders erfolgreiche Produktion handelt. „Mit dieser Vergütungsregel wird erstmals dem Prinzip der angemessenen Vergütung in einem Teilbereich der Branche hinreichend Rechnung getragen, das ist ein großer Erfolg“, meint Völger. „Unser Ziel ist es nun, auch mit anderen Verleihern entsprechende gemeinsame Vergütungsregeln abzuschließen und damit eine Teilhabe der Synchronkreativen am wirtschaftlichen Erfolg ihrer Synchronleistungen zu sichern. Auf diese Weise können wir für alle Seiten das Maß an Rechtssicherheit weiter ausbauen“, ergänzt Bernhard F. Störkmann, geschäftsführender Justiziar des BFFS. Die Vergütungsregel betrifft allerdings ausschließlich Erfolgsfälle im Sinne des § 32a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG). Eine Vereinbarung über eine angemessene Grundvergütung wurde nicht getroffen. „Wir werden auch weiterhin versuchen mit den Synchronproduzenten eine Verhandlungsebene zu finden, auch wenn sich die Verhältnisse dort mangels eines entsprechenden Organisationsgrades als wesentlich schwieriger darstellen“, schließt Störkmann.

Die Erträge, die über die mit den Verleihern ausgehandelte gemeinsame Vergütungsregel generiert werden, werden jeweils zum Jahresende berechnet und sodann für die Synchronschauspielerinnen und -schauspieler über die Deutsche Schauspielkasse an die Berechtigten ausgekehrt. Die Berechnung bestimmter Altproduktionen erfolgt erst nach Ablauf einzelner fest definierter Zeitabschnitte.

BFFS und ver.di haben durch den Abschluss dieser Vergütungsregel auch den Synchronkreativen einen Beteiligungsanspruch gesichert, die nicht Mitglied in ihren Gewerkschaften sind. Die Mitgliedschaft im BFFS wird bei der Berechnung der Verwaltungskosten ermäßigend berücksichtigt. Hintergrund ist, dass durch die erbrachten und noch zu erbringenden Mitgliedsbeiträge überhaupt erst die Grundlage für die gewerkschaftliche Tätigkeit und damit auch für den Abschluss dieser gemeinsamen Vergütungsregel gelegt wurde.

Die Beteiligung der Synchronschauspielerinnen und -schauspieler am wirtschaftlichen Erfolg der Produktionen erfolgt nach einem Verteilungsplan, den die gemeinsame Vergütungsregel beinhaltet.

Download GVR-Synchron   Download Verteilungsschema zur GVR-Synchron

Quelle: BFFS Pressemitteilung

Kino-Halbjahresbilanz der FFA: Ein guter Anfang

(FFA) Der deutsche Kinomarkt hat sich im ersten Halbjahr 2019 leicht erholt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden 2,6 Mio. mehr Tickets (5,1 Prozent) verkauft: insgesamt 53,7 Mio. Der Umsatz stieg um 21,9 Mio. (5 Prozent) auf 461,5 Mio. Euro. Die erfolgreichsten Filme des ersten Halbjahres waren „Avengers: Endgame“ (4,98 Mio. Besucher*innen), „Der Junge muss an die frische Luft“ (2,9 Mio. seit dem 1.1.2019) und „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Geheime Welt“ (2,2 Mio.).

Der deutsche Marktanteil blieb mit 23,1 Prozent (2018: 23,5 Prozent) stabil; deutsche Filme hatten 12 Mio. Besucher*innen (2018: 11 Mio.). Am erfolgreichsten waren – nach „Der Junge muss an die frische Luft“ – „Der Fall Collini“, „Ostwind – Aris Ankunft“ (je 0,8 Mio.) und „Die Goldfische“ (0,6 Mio.). Insgesamt gab es 24 deutsche Filme mit mehr als 100.000 Besucher*innen, darunter sieben mit mehr als 500.000 Besucher*innen.

Dagegen ist der Marktanteil US-amerikanischer Filme das dritte Jahr in Folge gefallen. Nach 71,2 Prozent (41,6 Mio. Besucher*innen) im ersten Halbjahr 2017 und 64,8 Prozent (32,6 Mio.) 2018 sind im ersten Halbjahr 2019 erstmals seit Beginn der Auswertung 2005 weniger als 30 Mio. Tickets für US-Filme verkauft worden: 28,4 Mio., was einem Marktanteil von 54,8 Prozent entspricht.

303 Filme wurden im ersten Halbjahr 2019 in den deutschen Kinos erstaufgeführt, 22 mehr als im Vergleichszeitraum 2018 (281). Aus Deutschland kamen mit 126 Filmen (inkl. Koproduktionen mit dt. Beteiligung) sieben mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Erstaufführungen aus EU-Ländern lag mit 77 Filmen erstmals über der von US-amerikanischen Neustarts (65). Aus anderen Ländern kamen wie im Vorjahreszeitraum 35 Erstaufführungen.

Das Interesse an 3D-Vorstellungen ist im ersten Halbjahr 2019 weiter gesunken: Nur 8,7 Mio. Tickets wurden für 3D-Vorstellungen verkauft – ein Marktanteil von 16,9 Prozent –, obwohl sechs der zehn besucherstärksten Filme in 3D waren. Das sind die niedrigsten Werte seit der Einführung Mitte 2009.

Der Kinobestand ist im ersten Halbjahr 2019 weiter leicht gewachsen. 1.186 Filmtheaterunternehmen – zehn mehr als im Vorjahreszeitraum – betrieben 1.689 Spielstätten – 18 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Leinwände ist um 46 auf 4.889 gestiegen.

„Selbstverständlich bedeuten allein die leichten Steigerungen von Umsatz- und Besucherzahlen im Vergleich zum bekanntlich sehr schlechten ersten Halbjahr 2018 noch lange keine Entwarnung für den deutschen Kinomarkt,“ erklärt FFA-Vorstand Peter Dinges, „aber wir können unsere Halbjahresbilanz als guten Anfang interpretieren. Schließlich gab es mit „Avengers: Endgame“ bereits einen der Blockbuster, die 2018 komplett fehlten, und ein zweiter läuft derzeit mit „Der König der Löwen“ in den Kinos. Weitere stehen an. Daneben hat sich der deutsche Film im ersten Halbjahr gut behauptet, und mit dem Udo-Jürgens-Musical „Ich war noch niemals in New York“, der Bestsellerverfilmung „Gut gegen Nordwind“ oder „Das perfekte Geheimnis“, dem neuesten Streich des Fack-ju-Göhte-Duos Bora Dagtekin & Elyas M’Barek – nur drei Beispiele – sieht der Herbst mehr als vielversprechend auch für die heimische Produktion aus. “

Das FFA-Info 2/2019 mit ausführlichen Zahlen und Daten zur Halbzeitbilanz 2019 finden Sie auf den Seiten der Filmförderungsanstalt.

Quelle: FFA Pressemitteilung

Dorothea Braun Filmproduktion erhält Talent-Paketförderung

Mit der Neugründung von Dorothea Braun Filmproduktion erscheint eine neue Produktionsfirma auf der hessischen Landkarte, die mit einem generationenübergreifenden Firmenkonzept an den Start geht. Die Dokumentarfilmproduzentin Dorothea Braun ist Kultur- und Sozialanthropologin und studierte an der Dokumentarfilmschule ZeLIG in Bozen Regie- und Stoffentwicklung. Die Frankfurterin hat bereits mehrere Kurzfilme realisiert und erhielt zuletzt eine Einzelförderung von der HessenFilm für ihr Dokumentarfilmprojekt Wörter in Flaschen, in dem sie sich auf Spurensuche nach den geheimnisvollen Wegen von Flaschenposten begibt und die Menschen hinter den Nachrichten trifft.

Mit ihrer Firma erhält sie Unterstützung von Kurt Otterbacher: Der etablierte Produzent hat sich mit der Frankfurter strandfilm einen Namen im In- und Ausland gemacht und wird Dorothea Braun als Mentor zur Seite stehen sowie als Ko-Produktionspartner fungieren.

Mithilfe der Talent-Paketförderung wird die Produzentin drei Dokumentarfilme realisieren: „Unsere Filmprojekte sollen durch intensive und sorgfältige Stoffentwicklung ansprechen und mit der Handschrift unserer Regisseure und Regisseurinnen einen Markenkern für besondere Filme etablieren. Dabei wollen wir fundiert recherchierte, stilistisch anspruchsvolle, unterhaltsame und bewegende Geschichten erzählen,“ sagt Dorothea Braun zur Unternehmensgründung.

Mit der in Deutschland einzigartigen Talent-Paketförderung unterstützt die HessenFilm junge Filmschaffende dabei, sich im Filmland Hessen zu etablieren. Innerhalb von drei Jahren werden junge Unternehmen mit einer pauschalen Summe von bis zu 150.000 Euro gefördert. So können diese bis zu fünf Projekte dramaturgisch weiterentwickeln und inhaltlich ausarbeiten.

HessenFilm-Geschäftsführer Prof. Mendig sagt: „Die Talent-Paketförderung gibt dem Nachwuchs Raum für kreatives Schaffen und die Möglichkeit sich in verschiedenen Bereichen auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu sammeln. So können Firmen mit mehreren Stoffen gleichzeitig starten und ein eigenes Portfolio entwickeln. Wir gratulieren Dorothea Braun zu dieser Chance und freuen uns schon sehr auf viele interessante Projekte.“

Nachwuchsförderung bei der HessenFilm
Die Nachwuchsförderung zählt zu den wichtigsten Aufgaben der HessenFilm und schafft die Basis für eine stetig wachsende und lebendige hessische Filmszene. Damit sich der hessische Filmnachwuchs in der deutschen Filmlandschaft etablieren kann und über Ländergrenzen hinweg Aufsehen erregt, bietet die HessenFilm Förderung für Hochschulabschlussfilme, Debüt- und Zweitfilme sowie – seit 2017 – die Talent-Paketförderung an.

Auch Kooperationen mit den hessischen Hochschulen ermöglichen professionelle Bedingungen für Erstlingswerke und unterstützen so letztlich die Entwicklung des Filmstandorts.

Über HessenFilm und Medien
Die HessenFilm und Medien ist die Filmförderung in Hessen und fördert die kulturelle Vielfalt und künstlerische Qualität in Hessen. Dabei versteht sich die HessenFilm als Dienstleisterin für die hessische Film- und Medienbranche und hilft Hessen, seine Position als visionärer Partner und Wirtschaftsstandort für die Zukunft weiter auszubauen. Sie möchte dem Kinder- und Jugendfilm in Deutschland wieder mehr Präsenz und ein stärkeres Gewicht verleihen und auch in diesem Bereich die kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt gewährleisten.

Quelle: hessenfilm  Newsletter

FRIDAYS – es ist unsere Zukunft – Der Film

fechnerMEDIA dreht Film zur weltweiten Bewegung – „FRIDAYS – es ist unsere Zukunft“ kommt im Frühjahr 2020 weltweit in die Kinos.

FRIDAYS - Es ist unser Zukunft - Der FilmWoran denken Sie, wenn Sie „Freitag“ hören? Und was hat das mit dem Klima zu tun? Seit einem Dreivierteljahr wächst der Klimastreik in über 170 Ländern. Immer mehr junge Menschen beteiligen sich. „Fridays for Future“ wurde binnen kurzer Zeit zur kraftvollsten Jugendbewegung aller Zeiten. Das Engagement und die Leidenschaft der „Fridays“-Jugendlichen wollen nun der vielfach prämierte Dokumentarfilmer und Regisseur Carl-A. Fechner und seine Kollegin Johanna Jaurich auf die Leinwand bringen. Sie wollen sechs junge ProtagonistInnen auf sechs Kontinenten in ihrem ganz persönlichen Kampf hautnah und mit höchstem filmischen Anspruch begleiten. Verbunden werden die Portraits der Jugendlichen durch eine Erzählerin – ein Mädchen, ungefähr acht Jahre alt. Sie stellt Fragen zu den Grundprinzipien unseres Zusammenlebens und führt so als roter Faden den Zuschauer durch die Welt der jungen AktivistInnen.

This is not just another environmental documentary. FRIDAYS rüttelt auf, ist persönlich, laut und leise zugleich und soll Menschen aller Art über unsere und ihre Zukunft nachdenken lassen. Der Film fängt die ganz intimen Motive der jungen Menschen ein und möchte Zuschauer für das wichtigste Thema unserer Zeit begeistern: den Kampf um den Klimawandel – und die Zukunft des Zusammenlebens der Menschheit auf der Erde.

Voraussichtlich im August 2019 beginnt die Reise des Filmteams – sofern bis dahin die Finanzierung gesichert werden kann. GREENPEACE Deutschland hat bereits seine Unterstützung zugesagt. Jeder kann zur Verwirklichung des Films beitragen: durch Spenden, Kooperationen oder Partnerschaften. Mehr Informationen zur Unterstützung finden Sie unter fridays-film.de/unterstuetzerin-werden oder direkt bei fechnerMEDIA: Gabriele Di Stefano, gabi.distefano@fechnermedia.de.
Schon jetzt können Sie die Entstehung von FRIDAYS verfolgen: auf der offiziellen Website zum Film (www.fridays-film.de) genauso wie auf den Social-Kanälen von fechnerMEDIA auf Instagram (www.instagram.com/fechnermedia/) und Facebook (www.facebook.com/fechnermedia/) sowie im Blog von Carl-A. Fechner (carl-a-fechner.de/).

GREENPEACE Deutschland mit an Bord – Weitere Unterstützer und Partner gesucht

Carl-A. Fechner und sein Team produzieren seit über drei Jahrzehnten Filme über den Klimawandel, seine Ursachen und mögliche Lösungen. Zu seinen Werken zählen unter anderem die preisgekrönten Kino-Dokumentarfilme „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ mit Hermann Scheer und „POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion“. Zuletzt erschien 2018 „Climate Warriors“, der Menschen in Deutschland und den USA bei ihrem außergewöhnlichen Einsatz für eine schnelle Energiewende portraitiert.

Johanna Jaurich ist seit 2017 im Team von fechnerMEDIA dabei. Als junge Regisseurin ist sie Teil der Generation Y und hat damit einen besonders nahen Zugang zu den FRIDAYS-AktivistInnen. Ihr jüngster Film „Meine Zukunft ohne die Kohle – Drei Menschen, eine Geschichte“ wurde im März 2019 in der ARD ausgestrahlt und erreichte über 500.000 Menschen.

fechnerMEDIA ist profilierter Partner, wenn es darum geht, mit medialen Mitteln Antworten zu geben, Möglichkeiten aufzuzeigen, Mut zu machen. In mitreißenden Bildern werden vielversprechende Perspektiven für eine ökologisch-nachhaltige Zukunft erlebbar. fechnerMEDIA liefert Argumente für eine umfassende gesellschaftliche Veränderung, vermittelt Handlungskompetenz und zeigt durch zukunftsweisende Bilder den Menschen ihre persönliche und die gesellschaftliche Zukunft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Mehr Informationen: www.fechnermedia.de

Quelle: fechnerMEDIA  Pressemitteilung

EP 35 – Kurzfilme für Kids & Teens – Auch der Nachwuchs schaut mit!

Gut kuratierte Kinder- und Jugendfilme sind anscheinend rar in Deutschland. Bei der Förderung der Medienkompetenz könnten Kurzfilme ein spannendes Tool für den Unterricht sein, doch diese sind für Lehrkräfte nur kaum zu erreichen. Sicherlich nicht zuletzt aufgrund der ländergebundenen Bildungspolitik. Ein guter Vorreiter ist u.a. Dänemark mit seinem dänischen Filminstitut. Auf einer Internetplattform werden für einen monatlichen Beitrag Kurzfilme bereitgestellt, die die Lehrkräfte, aufbereitet mit passendem Lehrmaterial, jederzeit nutzen können. Eine Art Netflix mit pädagogisch wertvollen Inhalten. Deutschland hinkt hinterher. Doch auf dem internationalen Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche Berlin (KUKI) findet man genau das: Gut kuratierte Filme mit Begleitmaterial und einem Forum für Gespräche, gemeinsam mit dem Publikum und den Filmemacher*innen.

Monica Koshka-Stein ist in der heutigen Episode zu Gast und sie erzählt uns nicht nur von ihrer Position als künstlerischer Leitung beim KUKI, sondern wir reden frei von der Leber weg, welche Filme und Serien uns als Kinder berührt und geprägt haben. Kitschig und nur was für Kinder? Nein, ehrlich und aufschlussreich, denn gut kuratierte Kurzfilme für den Nachwuchs sind in Deutschland eine echte Lücke.